Wir gingen mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Kohlwald zum letzten Sprint in diesem Jahr. Zum einen freuten wir uns riesig darauf weil unser Auto endlich wieder richtig gut lief, Dank eingestellter Lambdasonde, neuen Zündkerzen und ner korrekten Zündung. Zum anderen fragten wir uns wie wir ohne Rallye dann die nächsten Monate überstehen sollten .
Also ging es los Morgens um 8 (welch humane Zeit hihi) Richtung Sulzbach Laufen, genauer gesagt Kohlwald. Einem kleinen Nest mit netten Bauern die uns ihre Wiesen zum parken gaben und nem tollen Verein der eine wirklich super Strecke für uns zusammengestellt hatte. Die technische Abnahme ging schnell vonstatten und so konnten wir zum Abfahren übergehen. Einen Rundkurs gab es zu besichtigen der am heutigen Tag dreimal gefahren werden sollte. Wir waren sehr gespannt was uns erwarten würde und unsere Erwartungen wurden übertroffen. Das merkte vor allem ich nachdem ich beim Aufschrieb kaum hinterherkam, da eine Kurve die nächste jagte...das würde Vorlesen im Sekundentakt heißen, einmal mehr eine schöne Herausforderung für mich und eine Strecke mit viel Fahrspaß für Micha.
Nach einer langen Wartezeit (die uns zum Glück etwas versüßt wurde durch ein tolles Weißwurstfrühstück und super Verpflegung auch dann den ganzen Tag über von Michas Mutter ) ging es endlich los zur ersten Wertungsprüfung:
Unser Auto lief wirklich klasse (endlich mal wieder), die Kurven schienen nur so auf uns zuzufliegen, was für mich lesen lesen lesen hieß aber einen riesen Spaß machte. 3x galt es den Rundkurs heil und schnell zu bestehen um anschließend Rechts abzubiegen und nach einer Rechts 5+ gefolgt von einer Links 2 durchs Ziel zu heizen. Für mich als Beifahrer eine Konzentrationsarbeit da ich genau wissen musste bei welcher Runde es galt ACHTUNG ACHTUNG RECHTS 2 RAUS zur brüllen damit wir nicht einmal zu viel den Rundkurs bestritten (was an diesem Tag wohl einigen passierte). Durchs Ziel geheizt kam mir nur noch ein "meine Fresse war das geil" über die Lippen und auch Micha strahlte übers ganze Gesicht weil es endlich wieder Spaß machte mit funktionierendem Motor zu fahren .
Anschließend hieß es wieder warten, sich mit leckeren Brötchen von Michas Mum stärken und die ersten Fotos von meinem Mann Kay zu bestaunen der sich an diesem Tag noch selbst übertreffen würde denn die Bilder die er über den ganzen Tag machte wurden wirklich richtig toll. So wie es aussieht hat er seine wahre Berufung gefunden, ein neuer Sportfotograf wurde geboren .
Weiter ging es mit Wertungsprüfung 2:
Einer für uns im Endeffekt sehr ärgerlichen Prüfung wie sich im Endeffekt herausstellen sollte. Vor dem Start hatten wir eine längere Wartezeit da ein Auto in einer Linkskurve in den Graben gerrutscht war (wie uns Kay dank Walkie Talkie immer schnell mitteilen konnte). Was wir als es weitergingen allerdings noch nicht wussten war, das sich die Streckenposten dafür entschieden hatten das Auto einfach dort stehen zu lassen da wir unter den letzten 5 Autos an diesem Tag waren und es sich wohl nicht mehr lohnte wegen uns das Auto rauszuziehen . Das bedeutete im Klartext, gelbe Flagge und dreimal langsamer als alle vor uns an dem Auto im Graben vorbeifahren was unglaublich Zeit kostete. Schade schade denn das hieß im Endeffekt für uns um einen Platz nach hinten zu rutschen und so nur knapp (0,7sec) einen Pokal zu verpassen .
Zum Abschluss Wertungsprüfung 3:
Hier wollten wir nochmal alles geben und Micha meinte ich sollte einfach mal genießen und nicht vorlesen (die Strecke waren wir ja bis dahin schon 6x gefahren und kannten jeden Kurve auswendig), was für mich eine ganz neue Erfahrung war. Also heizten wir noch einmal mit viel Spaß um die Kurven. Für mich war es wirklich komisch nicht vorlesen zu müssen aber dadurch konnte ich zumindest für meinen Mann beim vorbeiheizen im Auto etwas posen hihi wodurch ein schönes Bild entstand . Heil durchs Ziel, strahlende Gesichter, was für ein Tag. Wir waren einfach nur happy noch einmal so einen Saisonabschluss gefahren zu haben.
Endergebnis: 6. in der Klasse und 5. im Golf Cup. Wir wussten es wäre mehr drin gewesen wäre das Auto in WP 2 nicht gestanden und so waren wir durchaus zufrieden mit unserer Leistung und unserem hervorragend geloffenen Baby .
Bei unseren Fans und Sponsoren wollen wir uns an dieser Stelle natürlich auch bedanken: Ohne euch wäre die Saison nur halb so schön gewesen. Ganz besonderen Dank gilt:
1. Der Firma Pahlke die uns ihren Hänger zur Verfügung stellte bei den entfernteren Rallyes und uns damit sehr entlastete. (Danke hier besonders an Sandra Pahlke die uns am Sonntag noch den Hänger organisierte damit wir nach Calw unser beschädigtes Auto holen konnten)
2. Niko Stiefel (sideways-motorsport.de) der uns seine Garage und Zeit viele Male widmete wodurch das Auto immer repariert und verbessert werden konnte
3. Martine (Michas Mutter) die uns und auch alle anderen immer gern mit Brötchen und Getränken versorgte und durch ihre liebe Art einfach eine Mutter für alle auf den Rallyes war
4. Kay (meinem Mann) der sich extra eine bessere Kamera besorgte und seiner Aufgabe als neuer Teamfotograf vollkommen gerecht wurde und das bei Wind und Wetter. Wir freuen uns wirklich auf die neue Saison mit dir
5. Unseren Fans und hier vor allem Jasi die immer mitfieberte und die Zuschauerposten ein wenig bunter machte hihi
Ihr habt uns eine tolle Saison beschert und nächstes Jahr heißt es somit wieder. Alles geben, Spaß haben frei nach unserem Song:
"Wir gehn da raus und fahrn die Bestzeit ein,
so muss das sein ja so muss das sein;
und das schaffen wir nicht allein,
nur zu zweit ja so muss das sein;
wir geben immer unser Bestes hier,
so muss das sein ja so muss das sein;
wir haben nen Nagel im Kopf uns ist das scheißegal denn,
Gestern haben wir endlich die neue Lambdasonde eingebaut. Jetzt stinkt er nicht mehr nach Benzin und Abgasen. Läuft sehr rund es fühlt sich nach etwas mehr Leistung an als vorher. Auf unserer Teststrecke (1000m gerades steiles Bergaufstück) waren wir bis zu 4 Zentel schneller. Wenn das nicht nur ein Messfehler war und die zeitweisen Aussetzter der Motorleistung nicht zurück kehren, sind wir sehr zuversichtlich und freuen uns auf den Saisonabschluss in Untergröningen.
Frankenland. Eine weitere große Rallye stand an. Mit einem etwas mulmigen Gefühl starteten wir Samstag Morgens um 6 Uhr Richtung Rosenberg. Im Hinterkopf noch die anstrengenden Tage vor der Rallye bei der wir fieberhaft auf Fehlersuche an unserem Auto waren. Eine defekte Lambdasonde und das nicht zu erklärende Leistungsloch in verschiedenen Drehzahlbereichen machten uns zu schaffen. Hinzu kam der Regen der für Samstag angekündigt war. Würden sich die neuen Reifen hier beweisen können? Aber dennoch fuhren wir los unser Auto auf dem Hänger der Firmal Pahlke (danke dafür) und jede Menge Motivation im Gepäck.
Dort angekommen hieß es wie immer Hänger abstellen, Papierabnahme, Technische Abnahme und auf zum Abfahren. 3 unterschiedliche Strecken galt es zu bewerten, Kurven richtig einzuschätzen und sich zu überlegen wieviel Matsch wohl nach 97 Startern vor uns auf der Strecke liegen würde. 8 Seiten Bordbuch kamen so zu Stande, für mich einmal mehr eine Herausforderung beim Vorlesen. Für Micha eine Herausforderung auch auf nasser Straße das bestmögliche rauszuholen.
Nach 3 Stunden Wartezeit und einem Mittagessen im Rallyezentrum anschließend, ging es dann endlich los. Wir hatten richtig Bock aufs fahren und freuten uns auf die Strecken. Startzeit 14 Uhr, auf zur ersten WP (Wertungsprüfung):
Am Start mussten wir natürlich wie immer warten aufgrund von 2 kleineren Unfällen aber dann gings los. Mit Vollspeed den ersten Berg runter 2 Kuppen überflogen um dann im richtigen Moment abzubremsen um um die erste scharfe Kurve bei regennasser Straße zu bekommen. Micha war in Bestform und reagierte wirklich super, rettete die Situation in einigen Kurven mit der Handbremse und wir waren guter Dinge bis.... es wieder da war, das Leistungsloch vom Golf. Wir bekamen die volle Geschwindigkeit nicht auf die Strecke was uns leider einige Sekunden Zeit kostete (und auf allen weiteren WPs noch kosten würde).
Wir hofften es würde nicht zu oft an diesem Tag auftauchen und fuhren also nach einer schönen WP 1 weiter zur WP 2:
Auch eine schöne WP und auch schnelle WP bei der es wieder galt im richtigen Moment richtig zu reagieren und einschätzen zu können wann wohl der optimale Bremspunkt sein würde. Die Schikane auf dieser WP ließen wir an diesem Tag mal ausnahmsweise stehen und umfuhren sie etwas vorsichtiger als sonst. Was aber auch von Nöten war da wir mit 140 Sachen auf 3 massive Strohballen zurasten und in dem Fall jegliches Tuschieren sicher mehr kaputt gemacht hätte als eine Tür oder einen Spiegel .
WP 3 anschließend war für mich als Copilotin eine echte Herausforderung. Viele aneinanderhängende Kurven galt es im richtigen Moment vorzulesen, richtig einzuschätzen wann Micha die entscheiden Infos bekommen musste und voll konzentriert über 4,6km zu sein.
Anschließend war eine kurze Pause angesagt um danach wieder alle drei Strecken ein zweites Mal zu fahren. Das Leistungsloch leider immer im Gepäck aber die volle Konzentration an Board und so hofften wir doch noch ein gutes Ergebnis erzielen zu können.
Große Ausrutscher gab es auch auf den letzten drei WPs nicht und so kamen wir heil, etwas unzufrieden wegen der fehlenden Leistung vom Golf aber glücklich wieder am Rallyezentrum an.
Die ersten Aushänge der Zeiten ließen leider die Laune schnell wieder in den Keller sinken, die fehlende PS-Leisung hatte doch mehr Zeit gekostet also wir erwartet hatten. Letzten Endes hieß es für uns Platz 6 im Golf Cup von 11 Startern. Ein gar nicht so schlechtes Ergebnis wenn man bedenkt das wir sicherlich teilweise um 10-15 PS hinterherhingen.
Jetzt heißt es Golf erneut reparieren, das Leistungsloch stopfen um dann erst wieder in Untergröningen alles geben zu können. Fränkische Schweiz ist für uns leider dieses Jahr nicht drin da die Golfreparatur erstmal vorgeht.
Noch ein besonderes Lob am Schluss gilt noch Kay (meinem Mann) der tapfer bei Regen und Wind an der Strecke aushielt um Bilder von uns zu machen und uns anzufeuern....so sehen wahre Fans aus .
WP5 - Lief recht gut, nur einmal war der Defekt zu spüren.
Benzin im Blut wir den Motor im Ohr, der im Takte dröhnt wie noch nie zuvor Benzin im Blut wir den Motor im Ohr, der im Takte dröhnt wie noch nie zuvor
Spielt Musik ein denn es ist soweit, dass war wir lieben machen wir zu zweit. Du sagst... Wir sonn uns erstmal hier zusammenreissen, nicht so viel riskieren uns lieber in die Hose scheissen wir solln uns einkriegen klein kriegen und nicht so schnell hier um die Kurve fliegen vielleicht doch lieber unser Auto um die Kurve schieben
wir solln doch nicht so tun als wär hier Krieg doch... keiner nimmt uns den Klassensieg
wir gehn da raus fahrn die Bestzeit ein (so muss das sein ja so muss das sein) und das schaffen wir nicht allein (nur zu zweit ja so muss das sein) wir geben immer unser Bestes hier (so muss das sein ja so muss das sein) wir haben nen Nagel im Kopf uns ist das scheißegal denn... wir treten weiterhin aufs Gaspedal
6000 Umdrehungen die fährt man nicht denkt ihr doch wir kennen unsere Raserpflicht du sagst irgendwann bringt es euch ins Grab doch es ist uns egal an diesem schönen Tag
Kotzen oder reiern danach Parties oder Feiern Einfach unseren Spaß verrückte Reime niederleiern Wir schreiben die selbe Silbe immer wieder aufs Papier Da steht schnell schnell schnell ja das mögen wir Keine Wut Trauer, lieber höher und auch lauter Wir wollen nur unseren Spaß und dann tanzen auf ner Mauer
Du sagst... wir solln dohc mal unsern Körper schon Doch... keiner nimmt uns den verdienten Lohn
wir gehn da raus fahrn die Bestzeit ein (so muss das sein ja so muss das sein) und das schaffen wir nicht allein (nur zu zweit ja so muss das sein) wir geben immer unser Bestes hier (so muss das sein ja so muss das sein) wir haben nen Nagel im Kopf uns ist das scheißegal denn... wir treten weiterhin aufs Gaspedal
Benzin im Blut wir den Motor im Ohr der im Takte dröhnt wie noch nie zuvor Benzin im Blut wir den Motor im Ohr, der im Takte dröhnt wie noch nie zuvor
einmal aufs Gas und dann wird alles anders wir gehen da hoch und fahrn die Bestzeit ein wir gehn da raus zu zweit so muss das sein wir gehen da hoch und fahrn die Bestzeit ein wir gehn da raus zu zweit so muss das sein
wir gehn da raus fahrn die Bestzeit ein (so muss das sein ja so muss das sein) und das schaffen wir nicht allein (nur zu zweit ja so muss das sein) wir geben immer unser Bestes hier (so muss das sein ja so muss das sein) wir haben nen Nagel im Kopf uns ist das scheißegal denn... wir treten weiterhin aufs Gaspedal
Da sind wir wieder. Zurück von unserem ersten Sprint als neues Team und diesmal auch heil
Fazit zum Gesamttag:
Morgens um 8 (welche humane Zeit) gings los nach Aldingen. Ganz relaxt die Papiere fürs Auto holen, zur technischen Abnahme (kurzer sauberer Check, so muss das sein), 2x abfahren und anschl. relaxen und darauf warten endlich loslegen zu dürfen.
Einmal mehr waren wir als Sideways-Team angereist mit Nikos Bussle und Pavillon wodurch wir uns es bei herrlichem Wetter richtig schön campingmäßig draußen gemütlich machen konnten.
Dank Michas Mutter waren wir auch immer schön mit Trinken und Essen versorgt (Daaaaankeschöööön ) und mit guten Freunden um einen rum verging so die Wartezeit doch recht schnell.
Dann gings um 12:37 endlich los:
Die erste WP lief leider nicht perfekt: Dank sandiger Straße...Reifen blockieren...Motor absaufen, verloren wir leider etwas Zeit und waren daher mit dem Zwischenstand so ganz und gar nicht zufrieden.
Nach 1 Stunde Pause auf zur nächsten WP, wieder alles geben, dieses mal etwas vorsichtiger in die "Sandkurve" wo wir diesmal trotz früherem Abbremsen erneut ins Rutschen kamen und mit der Schnauze im Maisfeld landeten. Zum Glück nicht zu tief, aber zurücksetzen und dann erst weiterfahren kostete einfach wieder Zeit.
WP 3 wurde anschließend ganz enstspannt angegangen, da wir uns im Feld nicht verbessern aber auch nicht mehr verschlechtern konnten. Wir kamen diesesmal gut durch, die Zeit war auch nicht schlecht. Also nochmal eine schöne letzte Runde für uns beide.
Natürlich waren wir etwas enttäuscht nach diesem Tag, schließlich wollen wir immer unser Bestes geben und fehlerfrei fahren aber die geniale Stimmung anschließend auf unserem kleinen Camping-Chill-Areal heiterte uns schnell wieder auf. Es wurde lecker gegrillt, über den Tag gelabert, gefachsimpelt und viel gelacht bis wir dann gegen 20 Uhr uns auf den Heimweg machten.
Insgesamt war es eine gute Lehrstunde heute. Micha hat mal die Erfahrung mit Sand auf der Strecke gemacht, ich konnte das Vorlesen üben und perfektionieren und wir sind wieder einen Schritt in die richtige Richtung als Team weitergekommen. Denn ihr wisst ja das Ziel lautet immer: GESAMTSIEG!
Und so freuen wir uns schon auf die nächste Rallye: Frankenland in 2 Wochen steht an und wir werden wie immer alles geben, uns die Nägel in die Köpfe hauen und einfach wieder einen rieeeeesen Spaß gemeinsam auf der Strecke haben.
Jetzt wurde es doch noch knapp mit den Reparaturen, erst gestern abend lief der Golf wieder richtig.
Nach dem tauschen der Spurstange, der Beifahrertüre (leider gab es nur noch eine rote) und der Einspritzanlage... fuhr er nicht mit voller Leistung, erst bei ca 5000u./min gab es einen spürbaren Leistungsschub. Nach langer Sucherei hat Niko entdeckt dass ein Anschluss für einen unterdruckschlauch fehlt, dafür an anderer Stelle ein Y Stück war. In der Verzweiflung haben wir dann aus der alten Einspritzanlage das Metallgehäuse genommen und sämtliche Elektronik der neuen umgebaut. Bisher ist der Fehler nicht mehr aufgetreten... dass bleibt hoffentlich so :)
Diese Woche nur noch die Spur einstellen lassen, dann kann der RS Aldingen kommen. Freuen uns drauf, auch wenn er mit 8,1 KM Gesamtlänge sehr kurz ausfällt :/
Kleiner Rückblick auf die Rallye in Calw am 03.09.2011:
Unsere zweite Rallye im Team Holub/Heetveld. Wir freuten uns beide wieder riesig darauf nachdem es in Main-Kinzig so gut harmoniert hat, also machten wir uns Samstag Morgens um 8 Uhr auf den Weg nach Calw/Neuhengstett. Der Zeitplan war eng gestrickt, für das Abfahren wenig Zeit bemessen, also schnell durch alle Kontrollen (noch die Gurte mit Kabelbinder richtig aufgewickelt hihi) und dann gings los mit Abfahren. Wir blieben im engen Zeitrahmen und schafften es alle strecken zu inspizieren bevor sie geschlossen wurden. Dann zurück zum Startpunkt, Auto in den Park Ferme karren, Aufschrieb nochmal neu und sauber schreiben, unsere treuen Fans Martine, Jasi und Kay begrüßen und dann gings auch schon los.
Und wie sollte es auch anders sein, wir waren es ja schon von Main-Kinzig gewöhnt, WP 1 ewig lange Wartezeit aufgrund mehrerer Unfälle um dann zwei Autos vor uns doch noch abgesagt zu werden grrrrrrrr.
Also mit etwas Frust im Bauch auf zur WP 2 die wir zum Glück fahren durften und auch nicht schlecht abschnitten. Die Zeitverzögerung betraf inzwischen über 2 Stunden, die Temperatur 30° im Anzug gefühlte 50° aber wir hielten tapfer durch.
WP 3 wollten wir es dann wirklich wissen. Nachdem Micha bei WP 2 schon die Schikanen leicht tuschierte, dachte er sich wohl sie in WP 3 einfach mal aus dem Weg zu räumen was uns eine schöne Delle in der Tür bescherte und ein Grinsen auf den Gesichtern . Aber egal so machts ja erst richtig Spaß also mit Vollspeed weiter um dann kurz vor dem Ziel einen Reifenstapel so unglücklich mit dem rechten Vorderrad zu erwischen das es uns die Lenkstange verbog. Somit für uns das aus ein paar Meter vor dem Ziel .
Uns blieb nichts anderes übrig als das Auto in einen Waldweg zu parken und geschlagene 2 Stunden zu warten bis die Strecke freigegeben wurde damit wir von unseren Lieben abgeholt werden konnten. Dank an Sandra von der FA Pahlke die für den nächsten Tag einen Hänger organisierte damit wir den beschädigten Golf nach Hause bringen konnten .
Michas erster Ausfall in diesem Jahr, mein erster Ausfall überhaupt, leichter Frust aber auch schnell wieder vergessen denn das Motto lautet nach vorne schauen und nicht zurück. Fellbach kommt in 3 Wochen und wir werden dort wieder alles geben.